Aufstiegsspiele: Senators weiterhin nicht zu bremsen

Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen versammelten sich die Senatoren mit breiter Brust in der Kabine des EZO in Romanshorn. Natürlich im Wissen, dass auch das Spiel gegen die Kollegen des HC Zihlschlacht von enormer Bedeutung ist, will man den Aufstieg realisieren.

Im Team des THL-B-Vertreter HC Zihlschlacht gibt es viele bekannte Gesichter, das gegenseitige Beschnuppern fällt also gleich weg. So dauert es dann auch nur etwas mehr als drei Minuten, bis Captain Diem nach einem Bullygewinn von Janic Geiser seine Farben in Front schiesst. Weitere drei Minuten später stehen dieselben Spieler wieder auf dem Eis, diesmal ist es Geiser, der den Spielstand auf 2:0 erhöht. Als diese Senators-Führung auch noch zur Pause bestand hatte, durften die Frauenfelder zufrieden in die Garderobe verschwinden. Der ungewohnten Effizienz der Senators geschuldet, widerspiegelte die Anzeigetafel zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt das Geschehen auf dem Eis. Die Gäste aus Zihlschlacht hatten im ersten Drittel leichten Feldvorteil, scheiterten aber immer wieder am glänzenden Schoch im Tor der Senatoren.

Luca Pierini mahnte vor Beginn des zweiten Abschnitts davor, den Gästen zu viel Eis einzugestehen, will man dieses Spiel gewinnen. Während die meisten Senatoren noch über seine Worte nachdachten, fasste sich Pierini kurz nach Wiederanpfiff ein Herz und stellte sicherheitshalber auf 3:0. Seine Botschaft scheint mittlerweile überall angekommen zu sein, und so hatten die Senators das Spiel von nun an gut im Griff. Dennoch brauchte es immer wieder spektakuläre Paraden des Frauenfelder Schlussmannes um die heranstürmenden Spieler des HC Zihlschlacht zu stoppen. Es entwickelte sich ein munteres Eishockey-Spiel mit einigen wunderschön anzuschauenden Aktionen auf beiden Seiten. Das Wettkampf-Glück schien der Hockey-Gott (Nein Philipp Meier, hier bist nicht du gemeint! Anm. d. Red) heute aber sehr einseitig zu Gunsten der Hausherren verteilt zu haben. Und so durften Janic Geiser und Diem noch ein beziehungsweise zwei Tore zum Endstand von 6:0 beisteuern.


„Natürlich ist es schön, mit einer weissen Weste vom Feld zu gehen. Viel wichtiger als der Shutout ist aber ein weiterer Sieg für das Team. Hätte mir zu Beginn dieser Saison jemand gesagt, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt die Tabelle der Aufstiegsspiele anführen, ich hätte ihn für verrückt erklärt“, sagt der Torhüter und Baumeister des Erfolgs Sebastian Schoch nach dem Spiel. Was vor der Saison höchstens als kleiner Scherz am Rande ausgesprochen wurde, ist nun ernster denn je bevor: Die Chance auf den Aufstieg lebt! #formsache

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