TRAININGSLAGER ENGELBERG
Vom 2. bis 4. Oktober 2026 verlegten die Senators ihr Training kurzerhand nach Engelberg. Vier Eiseinheiten, durchorganisierte Unterkunft und Verpflegung, dazu ein bisschen Höhenluft: So lässt sich eine Saisonvorbereitung durchaus aushalten.
Schon am Freitag ging es gemeinsam mit dem HC Altnau aufs Eis. Sandro Kummer leitete und organisierte die Trainings auf hohem Niveau, für Schwarz-Gold mal ein ganz anderer Rhythmus. Das erste Highlight folgte danach: eine eigene Zapfanlage in der Garderobe. Selbstverständlich ausschliesslich zur Regeneration.Den Abend liess das Team in der Gletscherspalte ausklingen, dem einzigen Treffpunkt im Dorf. Die Sens waren praktisch unter sich, es gab eine Töggeli-Competition und einen frühen Zapfenstreich.
Am Samstag stand nach der zweiten Einheit und Spaghetti im Sportpark der Ausflug in den Globi-Park an. Mit der Gondelbahn ging es hoch, oben gab es Kaffee und die Abfahrt gemeinsam mit Globi. Danach folgte das Testspiel gegen den HC Altnau. Das Resultat? Nebensache.Burger im «Burn Baby» sorgten für den nötigen Treibstoff.
Der eigentliche Moment des Wochenendes folgte am Abend. Die Senators schauten den EHC Engelberg-Titlis gegen den ZSC und machten auf der Tribüne Stimmung für die Heimmannschaft. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Engelberger mit zwei Toren zurück, nahmen den Goalie vom Eis und glichen mit dem sechsten Feldspieler tatsächlich aus. Erst im Penaltyschiessen fiel die Entscheidung. Die Einschätzung aus unseren Reihen: So etwas hat man dort noch nie erlebt. Auch die Gegner reagierten. Ein Hobbyteam auf der Tribüne und beinahe die Wende. Hallo Götterhockey.
Am Sonntag stieg spontan die «Globi Trophy», denn mit dem HC Reidermoos aus Sursee war eine dritte Mannschaft vor Ort. Den Turniersieg machten Altnau und Reidermoos unter sich aus, Altnau gewann mit einem Punkt Vorsprung. Die Senators waren «Statisten» beim eigenen Turnier, hatten aber sichtlich Spass.
Vielen Dank an Sandro Kummer für die Trainings, an den HC Altnau und den HC Reidermoos fürs gemeinsame Eis und an alle, die das Wochenende möglich gemacht haben. Die Bilanz: vier Einheiten, null Verletzte. Das gibt Rückenwind für die neue Saison.




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